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	<title>Johannes - Apostel - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Sr.Theresia am 17. Juni 2024 um 09:16 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-17T09:16:50Z</updated>

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Das Evangelium wendet sich zunächst an hellenistische Leser. Verfasser ist nach allgemeiner Überlieferung, die sich auch durch das Selbstzeugnis des Evangelisten [&#039;&#039;vgl. 21,24&#039;&#039;][http://ecclesiaeveritas.net/index.php/Kategorie:Vulgata:NT:Joh21] ergänzen lässt, der Zebedäussohn Johannes, der als einer der ersten Jünger zu den führenden Aposteln gehörte. Nach der gut begründeten Tradition verfasste er hochbetagt gegen Ende seines Lebens, wahrscheinlich zwischen 90-100 n.Chr., in Ephesus in Kleinasien die Aufzeichnungen zum Evangelium, das dann wohl von seinen Schülern herausgegeben wurde. Das früheste Zeugnis für Existenz und Ansehen des Evangeliums, zugleich die älteste bekannte Handschrift zum Neuen Testament, ist ein in Ägypten gefundenes &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Eragment &lt;/del&gt;aus einem um 120-130 n.Chr. geschriebenen Papyruskodex, das in Manchester aufbewahrt ist &#039;&#039;(P52)&#039;&#039;. Die Wunder Jesu sind als »Zeichen« berichtet, d.h. in ihrer sinnbildlichen Bedeutung und inneren Beziehung zur Offenbarung Jesu, wobei jedoch ihre geschichtliche Wirklichkeit nicht aufgehoben wird. Die Reden Jesu unterscheiden sich stark von denen bei den Synoptikern, insofern es sich nicht um Aneinanderreihung von Einzelworten Jesu handelt, sondern um thematisch angelegte und aufgebaute Lehrstücke, die sich in der äußeren Anlage sehr ähneln. Es nimmt diesen Reden nichts an Glaubwürdigkeit, wenn man annimmt, dass Auswahl und Formulierung weitgehend vom Evangelisten besorgt wurden, der aus der lebendigen persönlichen Erinnerung und aus dem Erleben des Gottesreiches sowie aus der Kenntnis der geistigen Verfassung seiner Leser das Evangelium formte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das vierte Evangelium ist im Vergleich mit den drei ersten, den synoptischen, von auffallender Eigenart. Im Inhalt findet sich wenig Gemeinsames mit ihnen; ihr Bericht wird als bekannt vorausgesetzt. Es werden nicht viele Begebenheiten und Reden aus dem Wirken Jesu berichtet, diese aber in breiter Ausführlichkeit. 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Das früheste Zeugnis für Existenz und Ansehen des Evangeliums, zugleich die älteste bekannte Handschrift zum Neuen Testament, ist ein in Ägypten gefundenes &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Fragment &lt;/ins&gt;aus einem um 120-130 n.Chr. geschriebenen Papyruskodex, das in Manchester aufbewahrt ist &#039;&#039;(P52)&#039;&#039;. Die Wunder Jesu sind als »Zeichen« berichtet, d.h. in ihrer sinnbildlichen Bedeutung und inneren Beziehung zur Offenbarung Jesu, wobei jedoch ihre geschichtliche Wirklichkeit nicht aufgehoben wird. Die Reden Jesu unterscheiden sich stark von denen bei den Synoptikern, insofern es sich nicht um Aneinanderreihung von Einzelworten Jesu handelt, sondern um thematisch angelegte und aufgebaute Lehrstücke, die sich in der äußeren Anlage sehr ähneln. 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		<title>Sr.Theresia am 29. Mai 2024 um 07:11 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-29T07:11:27Z</updated>

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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Sr.Theresia: /* Sein Leben und Wirken */</title>
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Sr.Theresia am 25. Mai 2024 um 12:49 Uhr</title>
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Das Evangelium wendet sich zunächst an hellenistische Leser. Verfasser ist nach allgemeiner Überlieferung, die sich auch durch das Selbstzeugnis des Evangelisten [&#039;&#039;vgl. 21,24&#039;&#039;][http://ecclesiaeveritas.net/index.php/Kategorie:Vulgata:NT:Joh21] ergänzen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;läßt&lt;/del&gt;, der Zebedäussohn Johannes, der als einer der ersten Jünger zu den führenden Aposteln gehörte. Nach der gut begründeten Tradition &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verfaßte &lt;/del&gt;er hochbetagt gegen Ende seines Lebens, wahrscheinlich zwischen 90-100 n.Chr., in Ephesus in Kleinasien die Aufzeichnungen zum Evangelium, das dann wohl von seinen Schülern herausgegeben wurde. Das früheste Zeugnis für Existenz und Ansehen des Evangeliums, zugleich die älteste bekannte Handschrift zum Neuen Testament, ist ein in Ägypten gefundenes Eragment aus einem um 120-130 n.Chr. geschriebenen Papyruskodex, das in Manchester aufbewahrt ist &#039;&#039;(P52)&#039;&#039;. Die Wunder Jesu sind als »Zeichen« berichtet, d.h. in ihrer sinnbildlichen Bedeutung und inneren Beziehung zur Offenbarung Jesu, wobei jedoch ihre geschichtliche Wirklichkeit nicht aufgehoben wird. Die Reden Jesu unterscheiden sich stark von denen bei den Synoptikern, insofern es sich nicht um Aneinanderreihung von Einzelworten Jesu handelt, sondern um thematisch angelegte und aufgebaute Lehrstücke, die sich in der äußeren Anlage sehr ähneln. Es nimmt diesen Reden nichts an Glaubwürdigkeit, wenn man annimmt, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daß &lt;/del&gt;Auswahl und Formulierung weitgehend vom Evangelisten besorgt wurden, der aus der lebendigen persönlichen Erinnerung und aus dem Erleben des Gottesreiches sowie aus der Kenntnis der geistigen Verfassung seiner Leser das Evangelium formte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das vierte Evangelium ist im Vergleich mit den drei ersten, den synoptischen, von auffallender Eigenart. Im Inhalt findet sich wenig Gemeinsames mit ihnen; ihr Bericht wird als bekannt vorausgesetzt. 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Die Reden Jesu unterscheiden sich stark von denen bei den Synoptikern, insofern es sich nicht um Aneinanderreihung von Einzelworten Jesu handelt, sondern um thematisch angelegte und aufgebaute Lehrstücke, die sich in der äußeren Anlage sehr ähneln. Es nimmt diesen Reden nichts an Glaubwürdigkeit, wenn man annimmt, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dass &lt;/ins&gt;Auswahl und Formulierung weitgehend vom Evangelisten besorgt wurden, der aus der lebendigen persönlichen Erinnerung und aus dem Erleben des Gottesreiches sowie aus der Kenntnis der geistigen Verfassung seiner Leser das Evangelium formte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Hannelore1981: /* Evangelium des Johannes */</title>
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Das Evangelium wendet sich zunächst an hellenistische Leser. Verfasser ist nach allgemeiner Überlieferung, die sich auch durch das Selbstzeugnis des Evangelisten [&amp;#039;&amp;#039;vgl. 21,24&amp;#039;&amp;#039;][http://ecclesiaeveritas.net/index.php/Kategorie:Vulgata:NT:Joh21] ergänzen läßt, der Zebedäussohn Johannes, der als einer der ersten Jünger zu den führenden Aposteln gehörte. Nach der gut begründeten Tradition verfaßte er hochbetagt gegen Ende seines Lebens, wahrscheinlich zwischen 90-100 n.Chr., in Ephesus in Kleinasien die Aufzeichnungen zum Evangelium, das dann wohl von seinen Schülern herausgegeben wurde. Das früheste Zeugnis für Existenz und Ansehen des Evangeliums, zugleich die älteste bekannte Handschrift zum Neuen Testament, ist ein in Ägypten gefundenes Eragment aus einem um 120-130 n.Chr. geschriebenen Papyruskodex, das in Manchester aufbewahrt ist &amp;#039;&amp;#039;(P52)&amp;#039;&amp;#039;. Die Wunder Jesu sind als »Zeichen« berichtet, d.h. in ihrer sinnbildlichen Bedeutung und inneren Beziehung zur Offenbarung Jesu, wobei jedoch ihre geschichtliche Wirklichkeit nicht aufgehoben wird. Die Reden Jesu unterscheiden sich stark von denen bei den Synoptikern, insofern es sich nicht um Aneinanderreihung von Einzelworten Jesu handelt, sondern um thematisch angelegte und aufgebaute Lehrstücke, die sich in der äußeren Anlage sehr ähneln. Es nimmt diesen Reden nichts an Glaubwürdigkeit, wenn man annimmt, daß Auswahl und Formulierung weitgehend vom Evangelisten besorgt wurden, der aus der lebendigen persönlichen Erinnerung und aus dem Erleben des Gottesreiches sowie aus der Kenntnis der geistigen Verfassung seiner Leser das Evangelium formte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das vierte Evangelium ist im Vergleich mit den drei ersten, den synoptischen, von auffallender Eigenart. Im Inhalt findet sich wenig Gemeinsames mit ihnen; ihr Bericht wird als bekannt vorausgesetzt. Es werden nicht viele Begebenheiten und Reden aus dem Wirken Jesu berichtet, diese aber in breiter Ausführlichkeit. 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Das früheste Zeugnis für Existenz und Ansehen des Evangeliums, zugleich die älteste bekannte Handschrift zum Neuen Testament, ist ein in Ägypten gefundenes Eragment aus einem um 120-130 n.Chr. geschriebenen Papyruskodex, das in Manchester aufbewahrt ist &amp;#039;&amp;#039;(P52)&amp;#039;&amp;#039;. Die Wunder Jesu sind als »Zeichen« berichtet, d.h. in ihrer sinnbildlichen Bedeutung und inneren Beziehung zur Offenbarung Jesu, wobei jedoch ihre geschichtliche Wirklichkeit nicht aufgehoben wird. Die Reden Jesu unterscheiden sich stark von denen bei den Synoptikern, insofern es sich nicht um Aneinanderreihung von Einzelworten Jesu handelt, sondern um thematisch angelegte und aufgebaute Lehrstücke, die sich in der äußeren Anlage sehr ähneln. 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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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		<title>Hannelore1981 am 28. Oktober 2011 um 21:11 Uhr</title>
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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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		<title>Hannelore1981 am 30. Dezember 2010 um 14:12 Uhr</title>
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Nach einiger Zeit aber vernachlässigte der Bischof seine Wachsamkeit über den jungen Christen und dieser geriet in Gesellschaft leichtfertiger Jungen, verfiel in große Laster und vergaß fast alle Lehren des Christentums. Da das Geld, welches die ausschweifenden Jungen zu ihren Lustbarkeiten nötig hatten, nicht mehr reichte, wurden Sie Diebe und Räuber und der Zögling des Bischofs Ihr Anführer. - Mittlerweile kam der heilige Johannes wieder in die Stadt und nachdem er dort die notwendigen Verfügungen getroffen, sagte er zum Bischof:  “Wohlan, gib mir nun wieder, was ich dir im Angesichte Jesu und der Gemeinde anvertraut habe.“ Da der Bischof den Apostel nicht verstand, erklärte ihm dieser, dass er von ihm die Seele des ihm empfohlenen Jünglings fordere. Da seufzte der Bischof, ein schon bejahrter Mann, tief auf, und sprach weinend: „Ach, der ist gestorben!“ „Wie so, fragte Johannes, welchen Todes?“ „Er ist Gott abgestorben, ein Bösewicht geworden, ein Räuber! Eben hält er einen Berg besetzt mit seiner Bande!“ Als der heilige Apostel dies vernahm, weinte er bitterlich und rief aus: „O welch einem Hüter habe ich die Seele meines Bruders anvertraut!“ Sogleich begehrte er ein Pferd und eilte auf demselben dem Berge zu, wo er alsbald von der Räuberwache ergriffen und zum Hauptmanne geführt wurde. Dieser aber floh vor Angst und Schrecken, als er den heiligen Greis sah. Doch Johannes, wenn gleich kraftlos und schwach, eilte ihm mühevoll nach und rief ihm zu:“ Sohn! Warum fliehest Du vor Deinem Vater? Erbarme Dich meiner, o Sohn! Fürchte Dich nicht. Noch hast Du Hoffnung des Lebens. Ich werde für Dich Christus Rechenschaft geben. Gerne will ich, so es nötig ist, für Dich den Tod leiben, sowie der Heiland für uns gestorben ist. Meine Seele möchte ich geben für Deine. Halt ein, glaube mir, Jesus sendet mich Dir nach!“ Bei diesen Worten blieb der Jüngling beschämt stehen, wirft seine Waffen weg, weinet bitterlich, fällt dem heiligen Greis um den Hals, fleht um Vergebung, getraut sich aber nicht, dem Heiligen seine blutbefleckte Hand zu reichen. Aber Johannes nahm ihn bei der Hand, küsste Sie, versprach dem armen Menschen Verzeihung bei Christus zu erwirken und führt ihn wie im Triumphe zur staunenden Gemeinde zurück. Er betet, er fastet mit ihm, tröstet ihn und verlässt ihn nicht eher, als bis er mit Gott versöhnt, wieder ein Kind Gottes geworden war.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als er in einer benachbarten Stadt bei Ephesus sich aufhielt, bemerkte er eines Tages, als er vor dem Volke redete, unter den Zuhörern einen hoffnungsvollen, noch ungetauften Jüngling. Diesen stellte er dem Bischofe der Stadt vor und sagte zu Ihm: „Diesen Jüngling empfehle ich Deiner sorgsamen Pflege im Angesichte Jesus Christi und dieser Gemeinde.“ Der Bischof versprach es und Johannes zog weiter. Mit väterlicher Liebe nahm sich auch der Bischof des Jünglings an, unterrichtete ihn im Christum, taufte ihn und erteilte ihm die heilige Firmung. Nach einiger Zeit aber vernachlässigte der Bischof seine Wachsamkeit über den jungen Christen und dieser geriet in Gesellschaft leichtfertiger Jungen, verfiel in große Laster und vergaß fast alle Lehren des Christentums. Da das Geld, welches die ausschweifenden Jungen zu ihren Lustbarkeiten nötig hatten, nicht mehr reichte, wurden Sie Diebe und Räuber und der Zögling des Bischofs Ihr Anführer. - Mittlerweile kam der heilige Johannes wieder in die Stadt und nachdem er dort die notwendigen Verfügungen getroffen, sagte er zum Bischof:  “Wohlan, gib mir nun wieder, was ich dir im Angesichte Jesu und der Gemeinde anvertraut habe.“ Da der Bischof den Apostel nicht verstand, erklärte ihm dieser, dass er von ihm die Seele des ihm empfohlenen Jünglings fordere. Da seufzte der Bischof, ein schon bejahrter Mann, tief auf, und sprach weinend: „Ach, der ist gestorben!“ „Wie so, fragte Johannes, welchen Todes?“ „Er ist Gott abgestorben, ein Bösewicht geworden, ein Räuber! Eben hält er einen Berg besetzt mit seiner Bande!“ Als der heilige Apostel dies vernahm, weinte er bitterlich und rief aus: „O welch einem Hüter habe ich die Seele meines Bruders anvertraut!“ Sogleich begehrte er ein Pferd und eilte auf demselben dem Berge zu, wo er alsbald von der Räuberwache ergriffen und zum Hauptmanne geführt wurde. Dieser aber floh vor Angst und Schrecken, als er den heiligen Greis sah. Doch Johannes, wenn gleich kraftlos und schwach, eilte ihm mühevoll nach und rief ihm zu:“ Sohn! Warum fliehest Du vor Deinem Vater? Erbarme Dich meiner, o Sohn! Fürchte Dich nicht. Noch hast Du Hoffnung des Lebens. Ich werde für Dich Christus Rechenschaft geben. Gerne will ich, so es nötig ist, für Dich den Tod leiben, sowie der Heiland für uns gestorben ist. Meine Seele möchte ich geben für Deine. Halt ein, glaube mir, Jesus sendet mich Dir nach!“ Bei diesen Worten blieb der Jüngling beschämt stehen, wirft seine Waffen weg, weinet bitterlich, fällt dem heiligen Greis um den Hals, fleht um Vergebung, getraut sich aber nicht, dem Heiligen seine blutbefleckte Hand zu reichen. Aber Johannes nahm ihn bei der Hand, küsste Sie, versprach dem armen Menschen Verzeihung bei Christus zu erwirken und führt ihn wie im Triumphe zur staunenden Gemeinde zurück. Er betet, er fastet mit ihm, tröstet ihn und verlässt ihn nicht eher, als bis er mit Gott versöhnt, wieder ein Kind Gottes geworden war.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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		<title>Hannelore1981: /* Sein Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2010-12-29T00:19:04Z</updated>

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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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		<title>Hannelore1981: /* Sein Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2010-12-28T23:01:59Z</updated>

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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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		<title>Hannelore1981: /*  Weihe des Johannesweins */</title>
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		<updated>2010-12-28T23:01:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weihe des Johannesweins&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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